Welchen Stromverbrauch hat ein Wasserbett?

Ein Wasserbett ist bequem und gut für den Rücken. Je nach Modell und Größe des Wasserbetts liegt der Stromverbrauch allerdings bei bis zu 460 kWh pro Jahr. Das ergibt bei einem durchschnittlichen Strompreis pro kWh von 28,7 Cent rund 130 Euro jährlich. Es ist aber auch möglich, ein Wasserbett ohne Strom zu betreiben.

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Woher kommt der Stromverbrauch beim Wasserbett?

Ein Wasserbett kann hohe Stromkosten verursachen. Ausschlaggebend dafür ist die Heizung. Wie stark sich die Kosten in Ihrer jährlichen Stromabrechnung bemerkbar machen, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. So beeinflussen die Art der Heizung, die Größe und Dämmung des Bettes, aber auch die Raumtemperatur und Ihr persönliches Verhalten die Höhe des Stromverbrauchs.

Es gibt drei Arten von Wasserbettheizungen:

  • Folienheizungen
  • Keramikheizungen
  • Carbonheizungen

Folienheizungen auf Kupferbasis findet man häufig bei älteren Wasserbetten. Zwar werden sie noch immer von einigen Firmen hergestellt, doch aufgrund ihres vergleichsweise hohen Stromverbrauchs kommen sie in modernen Wasserbetten kaum noch zum Einsatz.

Keramikheizelemente sind dagegen eine sehr energiesparende Variante. Hier werden mehrere Keramikplättchen erhitzt, welche die Wärme über eine darüber liegende Aluminiumplatte nach oben abgeben. Das hält den Stromverbrauch beim Wasserbett sehr gering. Keramische Heizelemente sind außerdem leicht nachzurüsten – sogar bei bereits voll befüllten Wasserbetten.

Auch Heizelemente mit Carbontechnologie weisen eine gute Energieeffizienz auf. Durch das verbaute Carbon kann fast der gesamte Strom in Wärme umgewandelt werden. Besonders sparsam und komfortabel sind digital steuerbare Geräte mit Zeitschaltuhr, durch die der Stromverbrauch Ihres Wasserbetts pro Jahr erheblich gesenkt werden kann.

Im Durchschnitt verbraucht ein Doppelbett mit zwei getrennten Kammern und zwei Heizsystemen rund 1,23 bis 1,53 kWh täglich. Die Energieeffizienz bei den verschiedenen Heizelementen kann aber sehr unterschiedlich ausfallen, selbst bei Geräten, die ein und dieselbe Technologie nutzen. Der Vergleich lohnt sich also. Achten Sie beim Kauf vor allem auf TÜV-geprüfte Sicherheit.

Beim Wasserbett bis zu 100 Prozent der Stromkosten sparen

Ein Wasserbett kann einen hohen Stromverbrauch verursachen. Es gibt aber einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um ordentlich Stromkosten zu sparen. Um bis zu 70 Prozent lässt sich der Stromverbrauch auf diese Weise reduzieren. Selbstverständlich ist es auch möglich, ein Wasserbett völlig ohne Strom zu betreiben: indem es einfach nicht beheizt wird.

So können Sie bei Ihrem Wasserbett den Stromverbrauch senken

Die Wahl des Wasserbetts: Bereits hier können Sie kostensparend denken. Ein sogenanntes Hardside-Wasserbett, bei dem der Wasserkern in einem festen Bettrahmen aus Holz liegt, ist eher schlecht isoliert. Der Bettrahmen bietet kaum Dämmung, und so geht ein beträchtlicher Teil der Wärme verloren. Energiesparender sind Softside-Wasserbetten, bei denen der Wasserkern in einem weichen, gut isolierenden Schaumstoffrahmen liegt.

Eine isolierende Auflage verwenden: Sie sorgt mit einer dünnen Schaumstoffschicht dafür, dass der Wärmeverlust über die Liegefläche reduziert wird.

Das Podest: Der Stromverbrauch des Wasserbetts lässt sich durch ein geschlossenes Podest reduzieren. Steht das Bett hingegen "schwebend" auf mehreren Füßen, kühlt die kältere Raumluft es zusätzlich von unten ab. So muss mehr geheizt werden, um die Wassertemperatur konstant zu halten.

Die Wasserbett-Temperatur: Größten Einfluss auf den Stromverbrauch Ihres Wasserbetts hat allerdings die Wasserbett-Temperatur. Ein paar Grad mehr oder weniger können bereits einen erheblichen Unterschied bei den Stromkosten ausmachen. Optimal ist die Wasserbett-Temperatur eingestellt, wenn sie Ihrer Hautoberflächentemperatur entspricht. Dann spüren Sie weder Wärme noch Kälte, wenn Sie sich ins Bett legen, und Ihr Körper muss nicht gegen eine zu hohe Temperatur (Schwitzen) oder zu niedrige Temperatur (Frieren) arbeiten.

Thermostat mit Zeitschaltuhr: Eine in den Thermostaten der Wasserbett-Heizung integrierte Zeitschaltuhr kann zusätzlich Strom sparen. Nutzen Sie das Bett tagsüber nicht, muss es auch nicht zwingend beheizt werden. Stellen Sie die Zeitschaltuhr so ein, dass sie die Heizung morgens vom Strom trennt und sie später so wieder anbindet, dass das Wasser zu Ihrer gewöhnlichen Schlafenszeit auf Wohlfühltemperatur ist. Wasser speichert die Wärme gut und kühlt nur langsam spürbar ab.

Die Zimmertemperatur: Auch die Zimmertemperatur spielt eine Rolle dabei, was Ihr Wasserbett an Stromkosten verursacht. Eine niedrige Zimmertemperatur im Winter erfordert eine stärkere Heizleistung als ein warmes Zimmer im Sommer. Decken Sie Ihr Bett im Winter immer gut mit Bett- und Überdecken ab, um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten.

Es ist auch möglich, die Stromkosten für Ihr Wasserbett komplett einzusparen, wenn Sie keine Heizung nutzen. Dann sollten Sie allerdings in jedem Fall eine gut isolierende Auflage verwenden, die Sie gegen die Kühle des Wasserkerns abschirmt. Natürlich verliert das Wasserbett dann eine seiner grundlegenden Eigenschaften: die Wärme. Sie sorgt nicht nur für ein angenehmes Schlafklima, sondern entspannt auch die Muskeln im Körper über Nacht. Dennoch ist die komplette Abschaltung der Heizung eine Option, mit der viel Energie gespart werden kann. Sie ist besonders gut im Sommer denkbar, ohne größere Komforteinbußen erdulden zu müssen.

Haben Sie bereits ein Wasserbett mit einer alten Heizung, die vergleichsweise viel Strom verbraucht, ist der Wechsel auf ein neues Heizgerät meist gut möglich. Bei einigen Geräten ist es nicht einmal nötig, das Wasserbett zu entleeren. Ein komplizierterer Einbau sollte allerdings von Fachpersonal durchgeführt werden.

Falls ein altes, schlecht isoliertes Hardside-Wasserbett für den hohen Stromverbrauch verantwortlich ist, sollten Sie darüber nachdenken, in ein neueres Softside-Modell zu investieren.

Strom sparen mit dem richtigen Stromtarif

Die Stromkosten lassen sich nicht nur durch den sparsamen Einsatz der Heizung und einen energiebewussten Umgang mit dem Wasserbett reduzieren, sondern auch durch einen sparsameren Strom-Tarif. Ermitteln Sie für Ihr Wasserbett den Stromverbrauch mit dem Rechner von WEB.DE Strom – im Anschluss sehen Sie, wie viel Sie sparen können, wenn Sie den Stromanbieter wechseln.

WEB.DE bietet Ihnen drei unterschiedliche Tarife, aus denen Sie den für sich passenden auswählen. Auf Wunsch bieten wir Ihnen zum Beispiel 100 Prozent Ökostrom, eine flexible, monatlich kündbare Laufzeit oder zwölf Monate Preisgarantie. Sie wechseln ganz unkompliziert und in nur fünf Minuten Ihren Stromtarif – den Rest erledigt WEB.DE für Sie. Wechseln Sie noch heute und machen Sie sich keine Sorgen mehr über den Stromverbrauch Ihres Wasserbetts.