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Welchen Stromverbrauch hat ein Wasserbett?

Ein Wasserbett ist bequem und gut für den Rücken. Je nach Modell und Größe des Wasserbetts liegt der Stromverbrauch bei bis zu 460 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Das ergibt bei einem durchschnittlichen Strompreis pro kWh von 35 Cent rund 180 Euro jährlich.

Wie kommen die hohen Stromkosten durch ein Wasserbett zustande?

Ein Wasserbett kann ein echter Stromfresser sein. Vor allem die Wasserbett-Heizung ist für den hohen Stromverbrauch verantwortlich. Wie stark sich der Anstieg der Energiekosten durch ein Wasserbett in Ihrer jährlichen Stromabrechnung bemerkbar macht, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. So beeinflussen die Art der Heizung, die Größe und Dämmung des Bettes, aber auch die Raumtemperatur und Ihr persönliches Verhalten die Höhe des Wasserbett-Stromverbrauchs.

Es gibt drei Arten von Wasserbettheizungen:

  • Folienheizungen auf Kupferbasis findet man häufig bei älteren Wasserbetten. Zwar werden sie noch immer von einigen Firmen hergestellt, doch aufgrund ihres vergleichsweise hohen Stromverbrauchs kommen sie in modernen Wasserbetten kaum noch zum Einsatz.
  • Keramikheizelemente sind dagegen eine sehr energiesparende Variante. Hier werden mehrere Keramikplättchen erhitzt, welche die Wärme über eine darüber liegende Aluminiumplatte nach oben abgeben. Das hält den Stromverbrauch beim Wasserbett sehr gering. Keramische Heizelemente sind außerdem leicht nachzurüsten – sogar bei bereits voll befüllten Wasserbetten.
  • Auch Heizelemente mit Carbontechnologie weisen eine gute Energieeffizienz auf. Durch das verbaute Carbon kann fast der gesamte Strom in Wärme umgewandelt werden. Besonders sparsam und komfortabel sind digital steuerbare Geräte mit Zeitschaltuhr, durch die der Stromverbrauch Ihres Wasserbetts pro Jahr erheblich gesenkt werden kann.

Wie viel Strom verbraucht ein Wasserbett?

Im Durchschnitt verbraucht ein Doppelbett mit zwei getrennten Wasser-Kammern und zwei Heizsystemen rund 1,23 bis 1,53 kWh täglich. Die Energieeffizienz bei den verschiedenen Heizelementen kann aber sehr unterschiedlich ausfallen, selbst bei Geräten, die ein und dieselbe Technologie nutzen. Der Vergleich lohnt sich also. Achten Sie beim Kauf vor allem auf TÜV-geprüfte Sicherheit.

Wie lässt sich der Wasserbett-Stromverbrauch senken?

Ein Wasserbett kann einen hohen Stromverbrauch verursachen. Es gibt aber einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um ordentlich Stromkosten zu sparen. Um bis zu 70 Prozent lässt sich der Stromverbrauch auf diese Weise reduzieren. Selbstverständlich ist es auch möglich, ein Wasserbett völlig ohne Strom zu betreiben: indem es einfach nicht beheizt wird.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Energiekosten trotz Wasserbett möglichst gering zu halten?

Trotz Wasserbett Strom sparen – mit diesen Tipps ist das ohne großen Aufwand möglich:

Denken Sie schon bei der Wahl des Wasserbetts kostensparend. Ein sogenanntes Hardside-Wasserbett, bei dem der Wasserkern in einem festen Bettrahmen aus Holz liegt, ist eher schlecht isoliert. Der Bettrahmen bietet kaum Dämmung, wodurch ein beträchtlicher Teil der Wärme verloren geht. Energiesparender sind Softside-Wasserbetten, bei denen der Wasserkern in einem weichen, gut isolierenden Schaumstoffrahmen liegt. Zudem können Sie eine isolierende Auflage verwenden: Sie sorgt mit einer dünnen Schaumstoffschicht dafür, dass der Wärmeverlust über die Liegefläche reduziert wird.

Auch durch ein geschlossenes Podest lässt sich der Stromverbrauch des Wasserbetts senken. Steht das Bett hingegen „schwebend“ auf mehreren Füßen, kühlt die kältere Raumluft es zusätzlich von unten ab. So muss mehr geheizt werden, um die Wassertemperatur konstant zu halten.

Die Wasserbett-Temperatur: Den größten Einfluss auf den Stromverbrauch Ihres Wasserbetts hat die Wassertemperatur. Bereits ein paar Grad mehr oder weniger machen einen erheblichen Unterschied bei den Wasserbett-Stromkosten aus.

Thermostat mit Zeitschaltuhr: Eine in den Thermostaten der Wasserbett-Heizung integrierte Zeitschaltuhr kann zusätzlich Strom sparen. Nutzen Sie das Bett tagsüber nicht, muss es auch nicht zwingend beheizt werden. Stellen Sie die Zeitschaltuhr so ein, dass die Heizung morgens vom Strom getrennt wird und sie später wieder so anbindet, dass das Wasser zu Ihrer gewöhnlichen Schlafenszeit auf Wohlfühltemperatur ist. Wasser speichert die Wärme gut und kühlt nur langsam ab.

Die Zimmertemperatur: Auch die Zimmertemperatur beeinflusst die Stromkosten eines Wasserbetts. Eine niedrige Zimmertemperatur im Winter erfordert eine stärkere Heizleistung als ein warmes Zimmer im Sommer. Decken Sie Ihr Bett im Winter immer gut mit Bett- und Überdecken ab, um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten.

Es ist auch möglich, die Stromkosten für Ihr Wasserbett komplett einzusparen, indem Sie keine Heizung nutzen. Dann sollten Sie allerdings in jedem Fall eine gut isolierende Auflage verwenden, die Sie gegen die Kühle des Wasserkerns abschirmt.

Wie kann ich mit dem richtigen Stromtarif trotz Wasserbett Strom sparen?

Der Stromverbrauch eines Wasserbetts lässt sich nicht nur durch den sparsamen Einsatz der Heizung und einen energiebewussten Umgang mit dem Wasserbett reduzieren, sondern auch durch einen sparsameren Strom-Tarif. Mithilfe des Rechners von WEB.DE Strom können Sie den Stromverbrauch Ihres Wasserbetts berechnen. Im Anschluss sehen Sie, wie viel Sie sparen können, wenn Sie den Stromanbieter wechseln. WEB.DE bietet Ihnen drei unterschiedliche Tarife, aus denen Sie den für sich passenden auswählen. Wir bieten Ihnen zum Beispiel 100 % Ökostrom, eine flexible, monatlich kündbare Laufzeit oder zwölf bzw. 24 Monate Preisgarantie. Sie wechseln ganz unkompliziert und in nur fünf Minuten Ihren Stromtarif – den Rest erledigt WEB.DE Energie für Sie. Wechseln Sie noch heute und machen Sie sich keine Sorgen mehr über den Stromverbrauch Ihres Wasserbetts.