Stromkosten berechnen und Energieverbrauch senken

Egal, wie stark die Strompreise schwanken und ob Strom mal günstiger oder teurer ist: Jeder private Haushalt kann den eigenen Stromverbrauch mit ein paar einfachen Tricks deutlich senken. Das ist gut für die Umwelt und schon den Geldbeutel. Rechnen Sie mit unserem Stromkostenrechner Ihren Verbrauch aus und erfahren Sie auf diesen Seiten, wie Sie Stromkosten sparen können – vom Einpersonenhaushalt bis hin zur fünfköpfigen Familie.

Wer sind die wahren Energiefresser?

Nicht nur Heizungsart und Heizverhalten bestimmen den individuellen Stromverbrauch, auch wie häufig Sie das Licht einschalten und wie lange Sie es anlassen. Die Lampenart (Halogenlampe, Energiesparlampe) und die Energieeffizienzklasse der Haushaltsgeräte sind ebenfalls entscheidend. Besonders Geräte wie Kühlschränke, Elektroherde und Waschmaschinen sollten energiesparend sein, doch auch Computer und Fernseher können zu einem unnötig hohen Energieverbrauch beitragen.

Bei modernen Haushaltsgeräten gilt daher die Faustregel: Je höher die Effizienzklasse, desto geringer der Verbrauch. Achten Sie bei Neuanschaffung Ihrer Geräte darauf – es wird sich im Laufe der Zeit für Sie auszahlen. Nutzen Sie gerne unseren Stromkostenrechner für unterschiedliche Haushaltsgeräte, so erhalten Sie Anhaltswerte, wo Sie hohen Verbrauch und damit auch hohe Kosten haben.

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Stromverbrauch messen – ganz einfach.

Wie viel Strom frisst die Kühltruhe im Keller? Was verbraucht eine elektrische Zahnbürste so im Schnitt? Verbraucht ein Netzteil fürs Smartphone eigentlich Strom, wenn es in der Steckdose ist, obwohl das Handy nicht dranhängt? Es gibt zu Hause einige Geräte, deren Stromverbrauch unklar ist. Es wird Zeit, mal nachzumessen: Ein Strommessgerät muss her!

"Kleinvieh" macht auch Mist!

Anfangs sollten Sie jene Geräte messen, die Sie besonders oft nutzen – und gerade auch kleine Geräte des täglichen Gebrauchs, die man gerne übersieht. Bei vielen kleinen Haushaltsgeräten wie Schreibtischlampen denkt man ggf. nicht darüber nach, dass sie ja auch Strom verbrauchen. Und bei anderen denkt man vielleicht, der Stromverbrauch wäre recht gering, dabei verbrauchen viele Geräte, die an der Steckdose hängen, auch abgeschaltet Strom. Sie werden beim Messen bestimmt überrascht sein!

Strommesser kaufen

Ein Strommesser muss nicht teuer sein. Manche Testsieger sind bereits um die 30 Euro zu haben – eine gute Investition, die sich bald ausgezahlt hat: Wer die schlimmsten Stromfresser zu Hause identifiziert hat und dementsprechend handelt, hat sein Geld schnell wieder drin. Bei vielen Strommessern werden Leistung, Spannung, Stromstärke, Frequenz und Wirkfaktor angezeigt und manche geben sogar noch eine Kostenprognose auf Basis von Woche, Monat und Jahr ab.

Strommesser leihen

Sie möchten sich keinen Strommesser kaufen, weil Sie nicht regelmäßig Ihren Energieverbrauch messen wollen? Leihen Sie sich ein Strommessgerät aus: Einige Baumärkte, die meisten Verbraucherzentralen und viele Stromversorger bieten Strommesser kostenlos gegen eine geringe Kaution zum Ausleihen an.

Tipps, wie Sie Energieverbrauch richtig messen:

  • Schalten Sie das Gerät ein paar Minuten vor der Messung schon ein. Das macht die Messwerte verlässlicher, da Elektrogeräte in der Warmlaufphase mehr Strom benötigen.
  • Verbrauch hängt von der individuellen Nutzung ab. Messen Sie Geräte wie PC, Laptop, TV-Gerät oder Kühlschrank daher mehrmals bzw. über einen längeren Zeitraum (z.B. 1 Woche) für bessere Durchschnittswerte.
  • Bei Geräten, die Sie nur ein Mal täglich, wöchentlich oder noch seltener benutzen, (z.B. Waschmaschine, Spülmaschine) sollten Sie über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche, besser 2 oder 3 Wochen messen.

Bitte beachten Sie:
Mit einem Strommessgerät kann man nicht den Stromzähler selbst überprüfen. Strommesser erfassen nur den Stromverbrauch von Geräten mit Stecker. Haushaltsgeräte wie Herd oder Hängelampen, die angeschlossen sind, können damit nicht gemessen werden.