Stromvergleich: Mit Durchblick Kosten senken

Häufig zeigen sich Kunden bei einem Stromvergleich zwischen dem bisherigen und anderen Anbietern überrascht, denn mitunter sind andere Angebote pro Jahr um mehrere Hundert Euro günstiger. Und dabei dauert es nur wenige Minuten, um mit einem Stromrechner die Konditionen des bisherigen Anbieters mit günstigeren Angeboten zu vergleichen. Beim Vergleichsrechner von WEB.DE Strom genügt die Angabe des jährlichen Stromverbrauchs (in kWh) und die Postleitzahl. Wie setzt sich der Strompreis zusammen und wie sind die Unterschiede zu erklären, die sich aus einem Strompreisvergleich ergeben können?

Von diesen Faktoren sind Strompreise abhängig

Der Strompreis, den Verbraucher bezahlen, ist von zwei wesentlichen Variablen abhängig:

  • dem Strompreis an den Energiebörsen

  • der Tarifgestaltung der Energieanbieter

Dabei ist der Marktpreis an den Börsen Schwankungen unterworfen. Wesentlich Einflussfaktoren sind:

  • Die Nachfrage am Markt
  • Das schwankende Aufkommen von Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Wind, Sonne etc.)
  • Rohstoffpreise für fossile Brennstoff (Kohle, Gas etc.)

Den eingekauften Strom geben Anbieter an ihre Kunden weiter. Dabei besteht die Möglichkeit, die Tarife unterschiedlich zu gestalten, wobei 75 Prozent des Strompreises gesetzlich reguliert sind. So entstehen teils erhebliche Preisunterschiede. WEB.DE Strom ist immer darauf bedacht, den Strom zu den günstigsten Konditionen am Markt zu kaufen und den Kunden so einen Preisvorteil zu sichern. Als Energieanbieter agieren wir unabhängig von großen Energiekonzernen und den großen lokalen Grundversorgern.

Wer im gesamten Bundesgebiet die Preise für Strom vergleicht, wird auf regionale Unterschiede stoßen. Ein wichtiger Grund dafür sind Wettbewerbsunterschiede, da nicht alle Anbieter bundesweit agieren. Auch die Netzentgelte sind je nach Region und Netzbetreiber unterschiedlich geregelt. Dabei handelt es sich um Gebühren, die Energieanbieter für die Nutzung des Stromnetzes entrichten.

In wenigen Minuten – Strompreisvergleich, Anbieterwechsel, Sparen

Der Stromvergleich über den WEB.DE Rechner informiert Sie innerhalb weniger Minuten über Sparpotenziale. Wenn Sie sich für einen der drei WEB.DE Strom-Tarife entschieden haben, übernehmen wir für Sie den unterbrechungsfreien Anbieterwechsel – Sie müssen sich nur 5 Minuten Zeit nehmen. Diese Tarife stehen zur Auswahl:

  • Strom Kombi:

    Top-Hardware inklusive, Ökostrom und 24 Monate Preisgarantie

  • Strom Bonus:

    Bis zu 350 € Neukundenbonus und 12 Monate Preisgarantie

  • Strom Flex:

    Keine Mindestvertragslaufzeit und Option auf Ökostrom

Wie die Wohnsituation die Stromkosten beeinflusst

Wie hoch die Stromrechnung letztlich ausfällt, hängt natürlich auch vom Energieverbrauch ab. Die Größe des Haushalts, die Anzahl der Bewohner, ihr Nutzungsverhalten und der Umfang der elektrischen Ausstattung beeinflussen den Energieaufwand entscheidend.

Die Anzahl der Bewohner

Grundsätzlich gilt, dass mit der Zahl der Bewohner eines Haushalts der Verbrauch steigt. Allerdings erhöht sich der Verbrauch nicht im gleichen Maße mit der Personenzahl. Während ein Ein-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus im Schnitt jährlich 1.500 kWh benötigt (ohne Warmwasser Strom), liegt der Energiebedarf eines Zweipersonenhaushalts durchschnittlich bei 2.300 kWh (Stand 2016). Der Pro-Kopf-Verbrauch ist im Single-Haushalt also deutlich höher. Ursache dafür ist die gemeinsame Nutzung von Haushaltsgeräten wie Kühlschrank und Waschmaschine in einem Zweipersonenhaushalt.

Der Stromvergleich zwischen Ein- und Mehrfamilienhaus

Für den Pro-Kopf-Verbrauch macht es einen großen Unterschied, ob ein Mehrfamilienhaus oder ein Ein- bzw. Zweifamilienhaus bewohnt wird. Mehrfamilienhäuser sind hier stets im Vorteil. So beträgt der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie in einem Einfamilienhaus 4.500 kWh (ohne elektrische Warmwasseraufbereitung), in einem Mehrfamilienhaus verbraucht eine Familie dieser Größe im Schnitt 3.400 kWh. Der durchschnittliche Mehrverbrauch ergibt sich aus der Nutzung von Garten, Außenbereich und Garage.

Warmwasser – mit Strom oder ohne

Ein dritter wichtiger Einflussfaktor in jedem Haushalt ist die Art der Warmwasseraufbereitung. Erhitzt ein mit Strom betriebener Boiler bzw. Durchlauferhitzer das Wasser, steigt der Pro-Kopf-Verbrauch im Schnitt um 27 Prozent (Stand 2016).

Haushaltsgeräte Stromfresser und Einsparmöglichkeiten

Ein Strompreisvergleich mit anschließendem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ist nicht die einzige Möglichkeit, die Stromkosten zu senken. In jedem Haushalt gibt es Potenziale, die Energieeffizienz zu erhöhen. Um sie zu nutzen, muss man nicht zwangsläufig auf Komfort verzichten – und im Dunkeln muss erst recht niemand sitzen. Diese Geräte gehören zu den großen Energieschluckern:

  • Elektroherd:

    Wenn mit Strom gekocht wird, schlägt sich das in der Regel erheblich in der Stromrechnung nieder. Die Nutzung von Restwärme und hochwertigem Kochgeschirr erhöht die Energieeffizienz. Auch die Verwendung von zu großen Töpfen und Pfannen lässt den Verbrauch unnötig steigen.

  • Computer und andere Bürogeräte:

    Nicht nur im Büro sind Computer mehrere Stunden in Betrieb, auch zuhause läuft der Rechner oft stundenlang. Bildschirmschoner haben im Übrigen keine nennenswerte Auswirkung auf den Stromverbrauch.

  • TV- und Audiogeräte

    Die Geräte im Bereich Home-Entertainment gehören ebenfalls zu den Großverbrauchern. Laufen Fernseher, HiFi-Anlage und Blu-ray-Player dauerhaft im Stand-by-Modus steigen die Kosten unnötigerweise in die Höhe.

  • Kühlschränke, Gefriertruhen und Kombinationsgeräte:

    Sie müssen rund um die Uhr in Betrieb bleiben. Entsprechend groß ist der Energiebedarf. Wenn warme Schüsseln, Töpfe und Teller heruntergekühlt werden, erhöht das den Verbrauch erheblich.

  • Waschmaschinen und Trockner:

    Diese Geräte laufen zwar deutlich seltener als Kühlschränke, sie haben aber dennoch einen erheblichen Energiebedarf. Besonders Trockner treiben die Stromkosten in die Höhe. Hier gilt es, beim Kauf der Geräte auf eine hohe Energieeffizienzklasse zu achten.

  • Geschirrspüler:

    Diese können dabei helfen, die Energiekosten zu senken. Bei einem Spüldurchgang im Sparmodus wird weniger Strom verbraucht als bei Handspülung (bei elektrisch erhitztem Wasser.)

Drei Praxistipps, mit denen Sie Kosten senken

  • Der größte Stromfresser lauert häufig im Keller: die Umwälzpumpe für das heiße Wasser. Hauseigentümer sollten nicht zögern, ihre veraltete Anlage austauschen zu lassen. Das gilt insbesondere, wenn die Pumpe älter als zehn Jahre alt ist. Mit der Modernisierung lässt sich der Verbrauch eines Zweipersonenhaushalts in einem Einfamilienhaus um etwa 460 kWh senken.
  • Geräte, die nicht in Benutzung sind, sollten auch keinen Strom verbrauchen. Leider geschieht genau das aber viel zu häufig. Besonders effizient und praktisch sind Master-Slave-Steckdosenleisten. Sie sind vor allem dort sinnvoll, wo mehrere Geräte abhängig voneinander betrieben werden. Das gilt beispielsweise für Computer, Monitor und Drucker oder für TV-Gerät und Blu-ray-Player. Computer und Fernseher werden als Master-Geräte in der Steckdosenleiste angeschlossen; wenn man sie ausschaltet, gehen auch die anderen Geräte (Slaves) automatisch aus.
  • Prüfen Sie den Stromverbrauch alter Haushaltsgeräte. Kühlschränke und Gefriertruhen, die der Energieeffizienzklasse A angehören, sind keineswegs stromsparend, wenn man ihren Stromverbrauch mit modernen A+++ Geräten vergleicht.