Der Stromverbrauch des Herds

Wie viel Strom ein Herd verbraucht, hängt maßgeblich davon ab, wie Sie ihn nutzen. Zudem spielt der Herdtyp eine Rolle. So ist beispielsweise ein Induktionsherd beim Stromverbrauch bis zu 40 Prozent energieeffizienter als alte Gussherdplatten. Im Vergleich zu Ceran- bzw. Glaskeramik-Kochfeldern liegt der Effizienzvorteil der Induktionstechnologie bei etwa 20 bis 30 Prozent.

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Ceran- oder Induktionsherd: Welcher hat den geringeren Stromverbrauch?

Als Richtwert für die Energiekosten, die ein Induktionsherd verursacht, gelten etwa 65 Euro pro Jahr. Allerdings schwanken Energieverbrauch und -kosten je nach Häufigkeit und Art der Nutzung deutlich. Unter den Gesichtspunkten der Zeit- und Energieeffizienz liegen die Induktionsfelder ohne Zweifel vor den Glaskeramik-Platten. Vergleicht man, wie lange die beiden Herdtypen brauchen, um 1 l Wasser zum Kochen zu bringen, lässt sich der Unterschied verdeutlichen:

  • Auf einer Induktionsplatte etwa viereinhalb Minuten (ein Wasserkocher ist nur geringfügig schneller)
  • Auf Kochfeldern rund sechs Minuten

Damit ist jedoch nicht gesagt, dass die Anschaffung eines Induktionsherds in jedem Fall sinnvoll ist. Trotz kürzerer Garzeiten und effizienterer Energienutzung lohnt sich die Anschaffung eines Induktionsherds anstelle eines Ceran-Herds in finanzieller Hinsicht in der Regel nicht. Geht man von einer Betriebszeit von 15 Jahren aus, gleicht der höhere Preis eines Induktionsherds den höheren Energieverbrauch eines konventionellen Glaskeramik-Herds (Ceran) nicht aus.

Hinzu kommen noch die Kosten für das spezielle Induktionskochgeschirr. Wer also bei einer Neuanschaffung vor der Wahl zwischen Ceran- und Induktionsherd steht, kommt mit Ceran günstiger weg. Am kostengünstigsten sind allerdings Gasherde. Denn der Gaspreis liegt deutlich unter dem Strompreis.

Im Gegensatz zu vielen anderen Elektronik- und Haushaltsgeräten gibt es für Elektroherdplatten kein Energielabel. Für den Stromverbrauch von Backöfen wurde allerdings 2015 ein eigenes Energielabel eingeführt.

Den Stromverbrauch der Herdplatten senken

Wann immer etwas erhitzt wird, gilt es zu verhindern, dass Wärme entweicht. Beim Kochen sollte das Kochgeschirr stets mit einem Deckel verschlossen werden, denn offene Töpfe und Pfannen benötigen etwa dreimal so viel Energie. Achten Sie auch darauf, dass die Griffe gut isoliert sind. Das spart zum einen etwas Strom und beugt zum anderen Verbrennungen vor. Darüber hinaus gibt es weitere Tricks, mit denen sich der Stromverbrauch des Herds verringern lässt:

  • Töpfe und Pfannen sollten nicht größer sein, als es die Inhaltsmenge erfordert.
  • In Dampfkochtöpfen garen Lebensmittel schneller und energieeffizienter (bis zu 60 Prozent).
  • Bei geschlossenem Deckel müssen Eier, Kartoffeln und viele Gemüsesorten nicht vollständig mit Wasser bedeckt sein, um zu garen.
  • Wasserkocher arbeiten effizienter als Elektroherde.
  • Verwenden Sie die kleinstmögliche Kochzone und achten Sie darauf, dass die Größe des Geschirrs zum Durchmesser der Zone passt.
  • Durch Abschalten vor dem Ende der Kochzeit lässt sich die Restwärme der Platten bzw. Kochfelder nutzen.
  • Gefrorene Lebensmittel nicht in erhitzten Töpfen und Pfannen auftauen, sondern rechtzeitig aus dem Gefrierfach nehmen.

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