Günstige Stromanbieter: Weniger Kosten, mehr Zufriedenheit

Seit Jahren kennen die Strompreise nur eine Richtung: nach oben. Dabei nutzen viele Kunden gar nicht die Möglichkeiten, die ihnen der Markt bietet: Verbrauch ermitteln, Preise vergleichen und zu einem günstigen Stromanbieter wechseln. Auch wer nachhaltig produzierte Energie beziehen will, sollte genau hinsehen und Angebote durchrechnen. Nicht zuletzt entscheidet sich im persönlichen Umgang mit Strom, wie günstig er ist: Verschwendet man noch Energie oder spart man schon?

Was kostet Strom im Durchschnitt?

Strom kostet nicht überall gleich. Je nach Region müssen Kunden bei ihrem Grundversorger unterschiedlich viel für den Basistarif bezahlen. Der Strompreisvergleich zeigt: Am teuersten ist es in vielen Regionen in Ostdeutschland, aber auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zahlt man in etlichen Städten und Landkreisen überdurchschnittlich viel. Im Vergleich dazu ist in einigen Gegenden in Bayern und Niedersachsen der Strom besonders günstig. Auch bei Großstädten gilt: Den Ausschlag gibt, wo man wohnt. In Berlin zahlt man mehr als in Hamburg, in Stuttgart weniger als in Leipzig.

Wie viel Geld man für Strom ausgeben muss, hängt auch von der Haushaltsgröße ab. Insgesamt steigt der Stromverbrauch mit der Anzahl der Personen an. Aber je mehr Menschen unter einem Dach leben, desto geringer wird der individuelle Anteil. Bestimmte Kosten, zum Beispiel für Kühl- und Gefrierschränke oder den Fernseher, verteilen sich in Mehr-Personen-Haushalten besser. Für Singles rechnet man mit rund 1.800 kWh pro Jahr, für Paare 3.300 kWh. Eine Familie mit einem Kind kommt jährlich auf etwa 4.000 kWh, bei zwei Kindern veranschlagt man 4.800 kWh.

Nicht zuletzt hat auch der individuelle Verbrauch einen großen Einfluss darauf, wie hoch die Stromrechnung tatsächlich ist. Heizt man Wasser in einem Durchlauferhitzer auf und wird es in einem Wandspeicher auf Temperatur gehalten, steigt der Verbrauch an. Ein Haushalt mit elektrischer Warmwasserbehandlung verbraucht gut 30 Prozent mehr Strom als ein Haushalt, der mit Öl oder Gas sein Wasser erhitzt. Auch die Nutzung entscheidet: Wer den Fernseher laufen lässt und parallel mit dem Smartphone im Internet surft, verbraucht mehr als jemand, der nur ein Gerät eingeschaltet hat.

Ob Öko- oder konventioneller Stromanbieter: Angebote in beiden Segmenten mit günstigen Konditionen

Auf dem modernen Strommarkt unterscheidet man zwei Stromarten:

Bei den meisten Stromanbietern in Deutschland kostet Ökostrom in der Regel zwischen 5 bis 10 Prozent mehr als konventionell hergestellter Strom. Verantwortlich dafür sind die höheren Kosten für die Stromerzeugung. Allerdings liegen die meisten Ökostrom-Tarife unter den Basis-Tarifen der Grundversorger. Wer auf der Suche nach einem günstigen Stromanbieter ist, kann auch mit Ökostrom immer noch Geld sparen.

  • Konventioneller Strom:

    Strom aus herkömmlichen Energiequellen (Stein- und Braunkohle, Erdgas, Atomkraft, Müllverbrennung)

  • Ökostrom:

    Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Windkraft, Biomasse, Geothermie, Photovoltaik/Solarzellen, Wasserkraft)

Strompreisentwicklung in den letzten 10 Jahren

Zwischen 1998 und 2014 stiegen die Strompreise laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) um rund 70 Prozent an. Das entspricht einer jährlichen Steigerung von etwa 3,4 Prozent. Während die Kosten für die Stromerzeugung über die Jahre weitgehend konstant blieben, stiegen seit 2006 zum einen die Entgelte an die Netzbetreiber, zum anderen erhöhten sich Steuern und staatliche Abgaben. Insbesondere die EEG-Umlage kletterte von 0,88 Euro im Jahr 2006 auf 6,35 Euro im Jahr 2016. Damit hat sich die Umlage innerhalb von 10 Jahren um den Faktor 14 vervielfacht. Auch für die nächsten Jahre wird ein weiterer Anstieg der EEG-Umlage erwartet – Zeit also für den Wechsel zu einem Stromanbieter, der günstig Strom erzeugt oder – wie WEB.DE Strom – über die Leipziger Strombörse günstig einkauft.

10 Energiespar-Tipps – denn eingesparter Strom ist besonders günstig

Selbst wer einen günstigen Stromanbieter wählt, hat noch jede Menge Sparpotenzial. Denn auch der individuelle Umgang mit Strom zu Hause entscheidet darüber, wie hoch – oder niedrig – die nächste Stromrechnung ausfällt. Unsere Energiespartipps sind sehr praktisch und lassen sich schnell umsetzen. Als langfristig besonders wirksam erweist sich der Kauf neuer Geräte mit geringerem Energieverbrauch. Strom einzusparen ist immer eine gute Strategie: Schließlich ist der Strom besonders günstig, den man gar nicht erst verbraucht – und somit auch nicht bezahlen muss.

  • Prüfen Sie den Stromverbrauch aller Geräte in Ihrem Haushalt mit einem Strommessgerät. So finden Sie schnell die größten Stromfresser.
  • Tauschen Sie Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefriergeräte nach spätestens 10 Jahren aus. Dann sind selbst Geräte mit damals bester Energieeffizienz-Klasse veraltet. Dank der Einsparungen holen Sie bald die Anschaffungskosten wieder rein.
  • Schalten Sie alle Geräte im Stand-by-Betrieb richtig aus. Erst nach einer vollständigen Trennung vom Netz verbrauchen HiFi-Anlage, Fernseher und SAT-Receiver keine Energie mehr.
  • Verwenden Sie einen Wasserkocher bei der Zubereitung von Speisen, für die Sie heißes Wasser benötigen, zum Beispiel für Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Wasserkocher erhitzen Wasser schneller und günstiger als die Gussplatten eines Elektroherds.
  • Durchlauferhitzer und elektrische Warmwasserspeicher verbrauchen viel Strom. Verwenden Sie Sparduschköpfe, um den Verbrauch an warmem Wasser zu senken.
  • Kontrollieren Sie, ob die Umwälzpumpe der Heizung auf die richtige Leistungsstufe eingestellt ist. Oft ist diese zu hoch und verbraucht mehr Energie als notwendig.
  • Haben Sie noch einen Warmwasserspeicher unter dem Waschbecken? Schalten Sie diesen ganz ab oder begrenzen Sie den Betrieb mit einer Zeitschaltuhr auf die Stunden, in denen Sie tatsächlich warmes Wasser benötigen.
  • Aktivieren Sie den Energiesparmodus Ihres PCs oder Laptops. Bei Nicht-Benutzung wird der Bildschirm dunkel, der Computer fährt nach einiger Zeit in einen Ruhemodus.
  • Kaufen Sie nur einen Computer mit der passenden Leistung. Je schneller der Prozessor und je besser die Grafikkarte, desto höher fällt auch der Energieverbrauch aus.
  • Verzichten Sie beim Wäschewaschen auf die Vorwäsche. Das kostet nur unnötig Strom. Bettwäsche und Handtücher, Pullover und Hosen werden bei normaler Verschmutzung von der Hauptwäsche auch so gut gereinigt.

Wechsel zum neuen Stromanbieter: Günstig im Preis, Sicherheit immer gegeben

Der Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter ist schnell vollzogen. In vier Schritten kommen Sie zum Stromanbieter Ihrer Wahl und beziehen Strom zu Ihren Wunschkonditionen, zum Beispiel zu geringeren Kosten als bisher, mit reinem Ökostrom und mit einer wertvollen Prämie.

  • Ermitteln Sie den Jahresverbrauch:

    Dazu reicht ein Blick in die letzte Jahresabrechnung. Ansonsten können Sie mit den Schätzwerten nach Haushaltsgröße arbeiten.

  • Wählen Sie einen neuen Stromanbieter:

    Vergleichen Sie Angebote und Preise. Dafür müssen Sie nur Ihre Postleitzahl und den (geschätzten) Jahresverbrauch eingeben. Für die eigentliche Anfrage geben Sie Ihre persönlichen Daten ein.

  • Warten Sie die Kündigung ab:

    Der neue Anbieter, zum Beispiel WEB.DE Strom, übernimmt die Kündigung für Sie. Der alte Versorger schickt eine Kündigungsbestätigung. Dann teilt der neue Stromanbieter mit, wann die Belieferung beginnt und welche Abschläge Sie zahlen.

  • Übermitteln Sie den aktuellen Zählerstand:

    Sie erhalten eine Aufforderung, den Zählerstand zum Stichtag des Wechsels abzulesen. Der bisherige Versorger erstellt die Abschlussrechnung, Sie erhalten zu viel gezahlte Abschläge zurück.

Neben günstigeren Tarifen bieten viele Stromanbieter auch Wechselprämien an: Dabei handelt es sich um weitere Extras, von denen Sie bei einem Wechsel profitieren. Neben einer Geldprämie, dem sogenannten Neukunden-Bonus, oder Gutscheinen sind auch wertvolle Sachprämien möglich. Bei WEB.DE Strom erhalten Sie im beliebten Kombi-Tarif entweder ein topaktuelles Tablet oder eine andere attraktive Prämie Ihrer Wahl dazu – vom hochmodernen Smart TV über iPhone oder iPad bis hin zum Profi-Grill: Hier ist für jeden was dabei. Ohne Zuzahlung natürlich!  

Der Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter ist kostenlos. Das heißt: Es fallen keine Wechselgebühren an. Auch technische Arbeiten oder der Einbau eines neuen Zählers sind nicht notwendig. Zudem braucht niemand Angst vor einem Stromausfall bei einem Wechsel zu haben. Die Belieferung ist jederzeit durch den regionalen Grundversorger gewährleistet. Sollte es beim Anbieterwechsel zu Verzögerungen kommen, springt sofort der zuständige Versorger ein. Es muss also keiner im Dunkeln sitzen.