Der Stromverbrauch von Laptops

Laptops sind darauf ausgerichtet, stromsparend zu arbeiten. Es ist sogar ein wichtiges Qualitätskriterium, dass sie möglichst lange im Akku-Betrieb einsatzbereit bleiben. Daher sind Notebooks mit einem Verbrauch von 30 Watt und weniger gegenüber Desktop-Computern deutlich im Vorteil. Trotz des ohnehin geringen Verbrauchs gibt es auch bei Laptops noch Möglichkeiten, den Stromverbrauch weiter zu senken.

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Komponenten mit Einfluss auf den Stromverbrauch von Notebooks

Die mobilen Computer sind so gebaut, dass die einzelnen Bauteile möglichst stromsparend arbeiten, gleichzeitig aber viele Funktionen und große Rechenkapazitäten zur Verfügung stehen. Dank eines dynamischen – also auf die jeweilige Belastung angepassten – Betriebs verbrauchen einzelne Bauteile bei geringer Auslastung oder Nichtgebrauch wenig bis gar keinen Strom. Sobald sie reaktiviert werden, steigt der Verbrauch wieder. Zu den Großverbrauchern gehören in der Regel das Display und der Prozessor. Die relevanten Stromverbraucher sind:

  • Grafikkarte
  • Display
  • Prozessor
  • Arbeitsspeicher (RAM)
  • Festplatte/SSD
  • WLAN-Modul
  • Lüfter
  • Touchpad

Wird ein modernes Notebook mit Mehrkern-Prozessor stark beansprucht, kann die Leistungsaufnahme auf 60 Watt und mehr ansteigen. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Grafikkarte. Der Stromverbrauch ist bei Laptops deutlich höher, wenn eine solche verbaut ist und die Grafikberechnung nicht lediglich über den Hauptprozessor erfolgt. Eine dedizierte Grafikkarte ist allerdings nur bei High-End- und Gaming-Laptops verbaut.

Die Stromkosten von Laptop und PC im Vergleich

Beim Vergleich des Stromverbrauchs von PCs und Laptops schneiden Laptops erwartungsgemäß deutlich besser ab. So verbraucht ein durchschnittlicher Desktop-Computer mit dedizierter Grafikkarte etwa 135 Watt – also im Schnitt mehr als Vierfache eines Notebooks.

Die Stromkosten eines Laptops liegen damit aufs Jahr gerechnet bei einer täglichen Nutzungsdauer von 4 Stunden bei 12 Euro (Strompreis von 28 Cent pro kWh). Bei einem PC kostet der Strom bei gleicher Nutzungsdauer dagegen etwa 56 Euro im Jahr. Die Kosten des Monitors sind hier nicht einberechnet. Bei leistungsstarken Computern kann der PC außerdem 300 Watt und mehr verbrauchen. Wer also nicht auf einen Rechner für Gaming und Bild- bzw. Videobearbeitung angewiesen ist, für den empfiehlt es sich, bei einem Neukauf ein Notebook zu wählen.

Stromverbrauch des Notebooks verringern – Akku-Laufzeit verlängern

Allgemein gilt, dass nur die Programme laufen sollten, die auch wirklich gebraucht werden. Häufig sind im Hintergrund Anwendungen aktiv, von denen Nutzer nichts wissen. Die Nutzung des Stand-by-Modus ist bei Laptops ein einfacher Weg, den Strombedarf zu verringern. In den Energieoptionen lässt sich einstellen, nach welcher Zeit der Laptop bei Inaktivität in den Stand-by-Modus (unter Windows: "Energie sparen") schalten soll.

Unter Windows wird zwischen "Energie sparen" und dem "Ruhezustand" unterschieden. Der Energiesparmodus entspricht dem, was man gemeinhin unter Stand-by versteht. Im Ruhemodus werden die letzten Einstellungen lediglich abgespeichert, bevor der Laptop tatsächlich herunterfährt – anschließend werden alle Programme zum unmittelbaren Anknüpfen wieder "wachgerufen". Demgegenüber wird im Energiesparmodus durchaus weiterhin etwas Strom verbraucht, dafür geht es mit ihm deutlicher schneller, den Rechner wieder "aufzuwecken".

Mit dem kostenlosen Microsoft-Programm "Joulemeter" lässt sich der Stromverbrauch eines Laptops anzeigen. Mac-Nutzer können in den Dienstprogrammen prüfen, wie viel Strom einzelne Anwendungen verbrauchen. Hier lässt sich unter Umständen die Akkulaufzeit verlängern, wobei die Einsparpotenziale überschaubar sind. Eine geringere Bildschirmhelligkeit ist sowohl auf einem Windows-Laptop als auch auf einem MacBook Pro eine einfache Möglichkeit, den Stromverbrauch zu senken.

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