Raspberry Pi Stromverbrauch: Die Stromkosten der Miniplatine

Der Einplatinencomputer Raspberry Pi wurde von der britischen Raspberry Pi Foundation mit einem speziellen Ziel entwickelt: Die Platine ist nicht nur besonders klein, sondern auch besonders günstig. Damit haben selbst Menschen mit geringem Budget die Möglichkeit, Programmier- und Hardware-Kenntnisse zu erlernen. Doch entstehen mit der Nutzung der Platine versteckte Kosten bei der Stromrechnung? Wie kann der Stromverbrauch reduziert werden?

Wie viel Strom verbraucht ein Raspberry Pi?

Um Ihren Raspberry Pi mit Strom zu versorgen, können Sie das offizielle Netzteil verwenden. Eine Alternative ist die Stromversorgung über USB beim Raspberry Pi.  In beiden Fällen beziehen Sie den Strom aus Ihrem eigenen Netz. Dementsprechend lohnt es sich, die Leistungsaufnahme und den Stromverbrauch des Raspberry Pi genauer zu prüfen.

Der tatsächliche Stromverbrauch hängt davon ab, wie intensiv Sie die Platine nutzen. Die angegebene Leistungsaufnahme der Modelle bezieht sich meistens nur auf den Verbrauch im Ruhezustand. Während der Nutzung fällt sie aber höher aus. Einen weiteren Einfluss auf die Stromkosten hat die angeschlossene Hardware. Da Sie für den Normalbetrieb in der Regel Monitor, Tastatur und Maus nutzen, müssen Sie mit einem höheren Stromverbrauch rechnen. Auch die CPU-Auslastung und die Größe des WLAN-Adapters wirken sich auf den Stromverbrauch aus.

Der Stromverbrauch des Raspberry Pi 3 liegt im Leerlauf und bei niedriger CPU-Auslastung laut Messung bei 1,22 Watt, bei aktiver Nutzung können es 3 Watt sein. Der Stromverbrauch eines Raspberry Pi 3 pro Jahr liegt bei einem dauerhaften Betrieb bei ca. 26 Kilowattstunden (kWh). Die Stromkosten hängen vom Stromtarif ab. Bei einem durchschnittlichen Preis von 28 Cent pro kWh ergibt dies jährliche Kosten rund 7,26 Euro. Günstige Stromtarife finden Sie bei WEB.DE.

Strom sparen beim Raspberry Pi 3 und anderen Modellen

Bei vielen Elektrogeräten im Haushalt können Sie mit ein paar einfachen Tricks Strom sparen. Wir haben Tipps für Sie, wie Sie den Stromverbrauch auch beim Raspberry Pi möglichst niedrig halten:

Wählen Sie das kleinste Raspberry Pi Modell, das Ihre Anforderungen erfüllt. Das Modell Zero ist ein sehr sparsames Modell. Auch der Einkaufspreis ist noch niedriger als bei den anderen Modellen. Dafür fehlen ihm verschiedene Anschlüsse, zum Beispiel ein Netzwerk-Anschluss. Die Leistungsaufnahme ist sehr gering; sie liegt bei 0,5–0,7 Watt.

Schalten Sie alle Anschlüsse und jede Hardware ab, die Sie aktuell nicht benötigen. Das Abschalten von HDMI bewirkt eine Ersparnis von ungefähr 25 Milliampere (mA), das Abschalten von USB und Ethernet sogar 200 mA. Auch das Optimieren von Code und Software, das Entfernen von USB-Zubehör oder das Abschalten von onboard Wifi und CPU-Kernen spart Strom.

Mit WEB.DE noch mehr Strom sparen

Wenn Sie das sparsamste Modell des Raspberry Pi wählen und nicht benutzte Soft- und Hardware ausschalten, können Sie Stromkosten sparen. Doch die eher geringen jährlichen Stromkosten des Raspberry Pi machen nur einen sehr kleinen Teil Ihrer Jahresrechnung aus. Noch mehr sparen Sie mit dem richtigen Stromanbieter! WEB.DE Energie ist ein unabhängiger Energieanbieter mit verschiedenen Tarifen. Egal, ob Sie sich für Basic, Kombi oder Flex entscheiden: Bei allen Angeboten erhalten Sie 100 % Ökostrom zum niedrigen Preis. Beim Kombi-Tarif können Sie darüber hinaus eine Wunsch-Prämie wählen.