Der Stromverbrauch eines PCs

Der Stromverbrauch eines PCs hängt einerseits von der Ausstattung des Systems und andererseits von der Art der Nutzung ab. Der PC und die angeschlossenen Peripheriegeräte gehören im Haushalt zu den Elektrogeräten mit dem höchsten Energieverbrauch. Was viele nicht wissen: Ein Siegel gibt die Energieeffizienz von Netzteilen an.

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So hoch ist der Stromverbrauch eines durchschnittlichen PCs

Einen gewissen Anhaltspunkt für den Stromverbrauch eines Computers gibt das Netzteil: Ein 300-Watt-Netzteil zum Beispiel stellt allen Komponenten des Rechners höchstens 300 Watt zur Verfügung. Im Normalbetrieb liegt der Bedarf allerdings deutlich unter diesem Maximalwert. Ein PC mit modernem Mehrkern-Prozessor von Intel und mit dedizierter Grafikkarte verbraucht pro Stunde etwa 135 Watt.

Bei vier Stunden Betrieb am Tag entspricht dies einem jährlichen Stromverbrauch von rund 200 kWh. Bei einem kWh-Preis von etwa 28 Cent sind das rund 56 Euro. Der Stromverbrauch des Routers, des Monitors und anderer Peripheriegeräte ist dabei noch nicht eingerechnet.

Oft unterschätzt wird der Strombedarf im Stand-by-Betrieb. Hierfür lohnt sich die Anschaffung einer Schaltersteckdose. Einsparpotenzial ergibt sich außerdem durch die Stromsparfunktionen der verschiedenen Betriebssysteme. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass der PC nach wenigen Minuten in den Ruhemodus schaltet. Auf animierte Bildschirmschoner sollte man besser verzichten.

Auslastung

80 Plus Bronze

80 Plus Silber

80 Plus Gold

80 Plus Platin

80 Plus Titan

Auslastung 20 %

129 kWh

126 kWh

122 kWh

119 kWh

116 kWh

Auslastung 50 %

124 kWh

122 kWh

119 kWh

116 kWh

114 kWh

Auslastung 100 %

129 kWh

126 kWh

123 kWh

122 kWh

116 kWh


 

Diese Komponenten beeinflussen den Stromverbrauch des Computers

In der Praxis schwanken die Stromkosten je nach Betriebsart und Ausstattung. Deswegen lässt sich der Stromverbrauch eines PCs nur annäherungsweise berechnen. Unter Volllast kann ein Rechner ohne Weiteres mehr als doppelt so viel Strom benötigen wie im Normalbetrieb. Unter anderem die im PC-Gehäuse verbauten Komponenten beeinflussen den Stromverbrauch: Zusätzliche Rechen- und Speicherkapazitäten bedeuten zwangsläufig auch einen höheren Energiebedarf.

Ein herkömmlicher Arbeitsrechner verbraucht deutlich weniger Strom als ein leistungsstarker Gaming-PC oder ein Computer zur Grafik- bzw. Videobearbeitung. Großen Einfluss auf den Energieverbrauch hat der Grafikchip. Eine dedizierte Grafikarte mit separater Rechenkapazität verbraucht deutlich mehr Strom als ein in den Prozessor integrierter Grafikchip. Eine leistungsstarke Gaming-Grafikkarte kann bei hoher Auslastung allein schon 150 Watt verbrauchen.

Mit den Energieeinstellungen des PCs sparen

Die Beschäftigung mit den „Energieeinstellungen“ unter Windows lohnt sich. Windows 7, 8 und auch 10 bieten hier ähnliche Einstellungsmöglichkeiten. Mit einem vor- oder selbstdefinierten „Energiesparplan“ legen Sie fest, wann sich bei Nichtnutzung der Monitor ausschaltet und der Energiesparmodus aktiv wird. Unter den erweiterten Einstellungen lässt sich die Einstellung auch für einzelen Komponenten und Funktionen festlegen.

Ohne sich eingehender mit den einzelnen Komponenten zu beschäftigen, lässt sich mit dem aktivierten „Ruhezustand“ der Verbrauch auf ein Minimum verringern. Die aktuelle Sitzung wird dabei gespeichert, um die Arbeit nahtlos fortsetzen zu können. Nicht zu verwechseln ist der Ruhezustand mit dem „Energie-sparen“-Modus (vergleich mit Stand-by). In diesem bleibt der Arbeitsspeicher weiter aktiv, wodurch auch der Stromverbrauch von bis 15 Watt zu nicht zu vernachlässigen ist. Der Vorteil dabei, es entsteht kaum Wartezeit beim Wecken des PC.

Durch das Netzteil den Stromverbrauch des PCs senken

Ein effizient arbeitendes Netzteil kann die Stromkosten senken. Entscheidend dafür ist der Wirkungsgrad. Um für die Verbraucher mehr Transparenz zu schaffen, wurde das Bewertungssystem 80 Plus etabliert – zunächst für den amerikanischen Markt, und später auch angepasst an das europäische 230-Volt-Netz. Das Zertifizierungssystem ist in mehrere Stufen unterteilt. Die Mindestanforderung besagt, dass der Wirkungsrad mindestens 80 Prozent betragen muss, daher die Bezeichnung 80 Plus – die restlichen Prozent des Streckdosenstroms können nicht ausgenutzt werden, sondern werden in Wärme umgewandelt, die der PC an die Umgebung abgibt:

  • 80 Plus Bronze:

    bei jeder Auslastungsstufe des Netzteils ein Wirkungsgrad von mindestens 80 Prozent

  • 80 Plus Silber:

    bei jeder Auslastungsstufe des Netzteils ein Wirkungsgrad von mindestens 85 Prozent

  • 80 Plus Gold:

    bei jeder Auslastungsstufe des Netzteils ein Wirkungsgrad zwischen 89 und 92 Prozent

  • 80 Plus Platinum:

    bei jeder Auslastungsstufe des Netzteils ein Wirkungsgrad zwischen 90 und 94 Prozent

  • 80 Plus Titanium:

    bei jeder Auslastungsstufe des Netzteils ein Wirkungsgrad zwischen 91 und 96 Prozent

Anders als beim EU-Energielabel handelt es sich bei 80 Plus nicht um ein verpflichtendes Zertifizierungssystem. Zudem existieren auf dem Markt noch weitere Bewertungssysteme.

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