Der Stromverbrauch des Routers

In so gut wie jedem Haushalt existiert ein Router. Wie hoch der Stromverbrauch ist, kann aber kaum jemand sagen. Dabei wird er oftmals unterschätzt, da ja abgesehen vom Leuchten der Aktivitätslämpchen nicht viel zu passieren scheint. In Wahrheit aber stellen die kompakten Boxen rund um die Uhr einen Zugang zum Internet her, und das kostet natürlich Energie: In der Regel liegt der Stromverbrauch eines Routers zwischen 5 und 12 Watt.

pro Tag
0.0kWh
0.00€/Tag
pro Jahr
0.0kWh
0.00€/Jahr

So viel Strom verbraucht ein WLAN-Router

Vergleicht man den Stromverbrauch des PCs mit dem des Routers, erscheint der Router zunächst als unbedeutender Kostenfaktor. Das ändert sich aber, wenn man in die Rechnung einbezieht, dass der Router meist rund um die Uhr läuft. Bei einem Verbrauch von nur 8 Watt liegt der Stromverbrauch eines Routers pro Jahr deshalb dennoch bei 87,6 kWh. Bei einem Preis von 28 Cent pro kWh verursacht allein der Router jährliche Kosten von knapp 25 Euro.

Vergleicht man den Stromverbrauch verschiedener Router miteinander, ergeben sich durchaus erhebliche Unterschiede. Die stromhungrigsten Geräte ziehen im Betriebsmodus mehr als 13 Watt aus der Steckdose. Sparsame Geräte begnügen sich dagegen bereits mit 7 Watt. Vor dem Kauf kann es sich daher durchaus lohnen, auch einen Blick in diese Produktspezifikationen zu werfen. Der Verbrauch für den Betriebsmodus ist hier in der Regel angegeben. Ein Energielabel, wie man es von Waschmaschinen, Kühlschränken oder auch Flachbildfernsehern kennt, gibt es für Router jedoch nicht.

Den Energiehunger des Routers senken

Wie viel Strom sich sparen lässt, häng vom Funktionsumfang des Routers ab. So gut wie jedes Gerät kann ein WLAN-Netz erzeugen. Das WLAN-Modul ist auch die Komponente, die häufig den meisten Strom aus der Steckdose zieht. Meist lässt sich die WLAN-Funktion über eine Taste am Gehäuse ausstellen. Das können Sie für die Nacht tun oder wenn Sie die Wohnung für einen längeren Zeitraum verlassen. Wer das WLAN nicht nutzt, weil er beispielsweise über ein LAN-Kabel mit dem Router verbunden ist, sollte es ohnehin gleich gänzlich ausstellen.

Ob nun Knopf am Router-Gehäuse oder nicht – in jedem Fall lässt sich das WLAN in der Nutzeroberfläche des Routers ausstellen. Diese wird in der Regel über die IP-Adresse des Routers – beispielswiese 192.168.42.1 – im Browser aufgerufen. Hier besteht zudem oft die Möglichkeit, eine Zeitsteuerung für den WLAN-Betrieb festzulegen. So lässt sich das WLAN bequem automatisiert für die Nacht ausstellen.

Eine weitere Möglichkeit, die Leistungsaufnahme des Routers zu verringern, ist es, die Sendeleistung herabzusetzen. Dabei sollte man herausfinden, welche Leistung notwendig ist, um in den relevanten Bereichen des Hauses bzw. der Wohnung eine Funkverbindung herzustellen. Darüber hinaus können moderne Router mit besonderen Netzwerkfunktionen ausgestattet sein. Sind diese ungenutzt, bleiben aber aktiviert, steigert das den Verbrauch ebenfalls unnötig.

  • USB- oder Ethernet-Schnittstellen am Router ausschalten. Router mit Festplattenanschluss ermöglichen es, über das Netzwerk auf Festplatten zuzugreifen.
  • Router mit sogenanntem NAS-Speicher ("Network Attached Storage") erlauben es, über das Netzwerk Daten auf ganz unterschiedliche Wiedergabegeräte zu streamen. Die integrierte Netzwerkfestplatte lässt sich ausstellen.

WEB.DE Strom – Energieversorger für moderne Haushalte

Günstige Konditionen, geringer bürokratischer Aufwand, flexible Vertragsgestaltung – Sie wählen aus, welcher Tarif der passende für Sie ist und sparen so Strom im Haushalt. Während der Vertragslaufzeit haben Sie dank der Preisgarantie volle Kostenkontrolle. Je nach Tarif können Sie sich für diese Extras entscheiden:

  • 100 % Ökostrom
  • Lukrativer Neukunden-Bonus
  • Top-Hardware als Prämie zum Vertrag dazu