Die eigene Sauna: So hoch ist der Stromverbrauch

Viele Saunaliebhaber träumen von der eigenen Heimsauna. Doch zu den hohen Anschaffungskosten kommt ein beachtlicher Stromverbrauch. Bei einem durchschnittlichen Saunaofen liegt der Stromverbrauch bei 6 bis 8 kW. Bei einer wöchentlichen Nutzungsdauer von 2 Stunden kommt man auf jährliche Stromkosten von rund 200 Euro. Eine gute Dämmung kann allerdings helfen, Kosten zu sparen.

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Was verursacht bei einer Sauna die hohen Stromkosten?

Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Sauna für zu Hause ist mit 6 bis 8 kWh recht hoch. Das liegt in erster Linie am Saunaofen, der eine beachtliche Heizleistung erbringen muss. Schließlich muss die Kammer je nach Saunatyp auf Temperaturen von bis zu 100 °C gebracht werden. Unerheblich für die Berechnung des Gesamtverbrauchs ist dagegen die Beleuchtung. Zwar verbraucht auch sie Strom, doch ist die Menge im Vergleich verschwindend gering.

Wie hoch sich die Sauna auf die gesamten Stromkosten für den Haushalt auswirkt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da steht an erster Stelle die Nutzungsdauer. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob Sie die Sauna einmal wöchentlich oder täglich nutzen. Auch die Dauer des einzelnen Saunagangs ist ein entscheidender Faktor.

Beispiel: Die Sauna wird regelmäßig zweimal in der Woche für 40 Minuten genutzt. Jedes Mal benötigt sie zusätzlich 20 Minuten, um auf die richtige Temperatur zu kommen, die Nutzungsdauer liegt also bei zwei Stunden pro Woche. Der Energieverbrauch einer Sauna mit einer Leistung von 7 kW beträgt so 14 kWh pro Woche. Bei einem Strompreis von 0,28 Euro pro kWh sind das 3,92 Euro pro Woche. Auf das Jahr gerechnet kommen Sie auf Stromkosten von gut 200 Euro. Wird die Sauna täglich genutzt, schlägt der Verbrauch schon mit rund 700 Euro zu Buche.

Lässt sich der Stromverbrauch der Sauna senken?

Nicht nur die Nutzungsdauer und -Häufigkeit schlagen sich in der Stromrechnung nieder. Der Energieverbrauch einer Sauna steigt auch bei schlecht gedämmten und isolierten Kabinen deutlich an. Wer hier nachrüstet, kann einiges an Strom sparen.

Dämmung: Die Wandstärke einer Sauna sollte nicht dünner als 55 Millimeter sein. Nur so ist eine ausreichende Dämmung gewährleistet. Dünnere Saunakabinen geben einen beträchtlichen Teil der erzeugten Wärme nach außen ab und verschwenden so viel Energie. Auch die Isolierung der Saunakabine sollte gegebenenfalls nachgebessert werden, denn durch undichte Spalten und Ritzen entweicht ebenfalls Wärme.

Lüftung: Jede Sauna verfügt über eine Lüftung, die für den Luftaustausch in der Kabine zuständig ist. Zwar braucht man den Luftaustausch in der heißen Kabine zur Sauerstoffversorgung, doch zu viel davon verbraucht unnötig Energie. Sie können in Ihrer Sauna den Stromverbrauch senken, indem Sie die Lüftung nur öffnen, wenn es notwendig ist. Alternativ gibt es elektronisch gesteuerte Klimamanager, die die Luftzufuhr automatisch steuern.

Eigenes Verhalten: Natürlich können auch Sie mit Ihrem Verhalten dafür sorgen, dass Ihre Sauna nicht unnötig Strom verbraucht. Wenn zum Beispiel mehrere Familienmitglieder gerne saunieren, werfen Sie die Sauna zu einem Zeitpunkt an, an dem Sie es gemeinsam tun können. Heizen Sie nicht länger vor als nötig, sondern gehen Sie in die Sauna, sobald die erforderliche Temperatur erreicht ist.

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